Danielle Kronenberger-Elhadji

Elsässerin, geboren in Lectoure (Südfrankreich) am 15. Mai 1945.

Sie reiste im Alter von 21 Jahren das erste Mal nach Afrika. Von 1966 bis 1968 unterrichtete sie als freiwillige Helferin Deutsch und Englisch in einer katholischen Missionsschule in Lomé (Togo) und machte ihre erste Reise nach Niger im Sommer 1967. Bei dieser Gelegenheit begegnete sie zum ersten mal dem Volk der Tuareg im Norden von Agadez.

Von 1972 bis 1975 übte sie ihren Beruf der medizinischen Laborantin im Rahmen der französischen Entwicklungshilfe im Spital von Niamey (Niger) aus. Während diesen Jahren suchte eine dramatische Dürre die ganze Sahelzone heim. Danielle Kronenberger lernte das von der Hungersnot schwer betroffene Volk der Tuareg besser kennen und lieben.

Nach ihrer Rückkehr pflegte sie den Kontakt zu ihren Tuaregfreunden in Niger weiter und studierte ihre Sitten und Gebräuche. 1994 heiratete sie Mohamadou Elhadji, Sippenchef der Kel Eghlal von Bagga, und gründete zwei Jahre später mit ihm die Vereinigung TATIT.

Heute ist sie pensioniert und verbringt ihr Leben in Frankreich und Niger.